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Ostseebad Göhren auf Rügen

Rügen, eine beliebte Urlauberinsel in der Ostsee in Mecklenburg-Vorpommern hält zahlreiche interessante Gemeinden für seine Besucher bereit. Eines dieser Gemeinden ist das Ostseebad Göhren auf der Halbinsel Mönchgut im Südosten der Insel.

Anfahrt

Wer nach Göhren möchte, der kann dieses gleich auf verschiedene Weise bewerkstelligen. Mit dem Auto aus Richtung Hamburg/Lübeck über die A 20 kommend, nimmt man die B 96n bis Stralsund. Wer aus Berlin anreist, der fährt über die A14, um dann ebenfalls über die A 20 auf die B 96n nach Stralsund zu gelangen. In Stralsund geht es dann entweder über den seit 1936 existierenden Rügendamm oder aber über die 2007 eröffnete Rügenbrücke auf die Insel. Auf der B 96 Richtung Bergen fahrend, erreicht man schließlich auf der B 196 das Ostseebad Göhren. Aber auch die Autofähre Stahlbrode-Glewitz ist – vor allem in der Saison – eine Alternative. Selbst mit dem Zug ist eine Anreise durchaus denkbar, wobei man auf eine der deutschen IC-Verbindungen oder aber im Sommer auf einen der Autozüge zurückgreifen kann. Endstation ist dabei Bergen oder Binz, von wo aus man bequem mit dem Taxi oder dem Bus zum Zielort gelangen kann.

Geschichte

Erstmals wurde Göhren – ein ehemaliges Lotsen- und Fischerdorf – im Jahre 1165 urkundlich erwähnt. Im 19. Jahrhundert entwickelte es sich dann zu einem bedeutenden Ferienort und erhielt 1878 den Titel „Seebad“. Heute noch kann sich Göhren rühmen, gleichzeitig ein Seebad und ein Kneipp-Kurort zu sein, das Menschen aus aller Welt alljährlich zum Entspannen, Kuren aber auch zu weiteren Aktivitäten einlädt.


Ostseebad Göhren

Ostseebad Göhren ©iStockphoto/aldorado10

Kuren und Wellness

In erster Linie ist Göhren natürlich zum Erholen und Kuren gedacht, denn Wellness wird hier ganz groß geschrieben. So sorgt natürlich das milde Reizklima rund ums Jahr dafür, dass der Besucher – ganz ohne es bewusst zu wollen – Kraft und Gesundheit tankt. Besonders positiv wirkt sich das Klima, das im Jahresmittelwert mit nahezu 1900 Sonnenstunden liegt, auf das Herz- und Kreislaufsystem aus. Bei Hautentzündungen sowie Atemwegserkrankungen verspricht es zudem heilende Wirkung. Verschiedene Angebote wie beispielsweise im Kur- und Wellness-Center oder in der Reha-Klinik bieten – betreut von Fachpersonal – die unterschiedlichsten Möglichkeiten an, in modernen Wellness-Anlagen Gesundheit und Entspannung zu finden sowie physiotherapeutische Anwendungen zu nutzen. Persönliche Fitnessprogramme sind dabei selbstverständlich.

Badeurlaub

Göhren ist zudem der ideale Ort, um Badeurlaub zu genießen, denn es besitzt gleich zwei traumhaft schöne Strände – den Nord- und den Südstrand -, an denen es sich nicht nur herrlich sonnenbaden und erholen lässt. Dabei gilt der Nordstrand mit der Kurpromenade als der eigentliche Badestrand Göhrens. Besonders Familien mit Kindern genießen den flach abfallenden Strand, dessen feinsandiger Untergrund bis auf den Meeresboden reicht. Zudem ist aufgrund der relativ geringen Wasserhöhe ein gefahrloses Baden selbst für die Kleinsten gegeben. Strandkörbe am Nordstrand stehen auch bei weniger sonnigem Wetter zum Erholen und Entspannen zur Verfügung. Ein Spaziergang – oder besser noch das Gesundheit fördernde Nordic-Walking – entlang der Strände ist selbst in den Wintermonaten ein einmalig schönes Erlebnis.

Wer sich anderweitig sportlich betätigen will, der findet in und um Göhren herum reichhaltig Gelegenheit dazu. Radfahren ist nur eines der Sportarten, die für jedermann hier auf der Insel leicht zu bewerkstelligen ist.

Sehenswürdigkeiten

Ferner laden zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu einer Sightseeing-Tour ein. Die traditionsreiche Seenbrücke, die Architektur der strahlend weißen Bädervillen, der Sagenbrunnen sowie der größte bisher in Norddeutschland gefundene Findling sind nur einige dieser sehenswerten Dinge in Göhren. Einen Bummel über die Bernsteinpromenade – die Flaniermeile des Ortes – sowie der Besuch der so zahlreich angebotenen kulturellen Veranstaltungen, wie etwa die musikalischen Darbietungen am Kurpavillon, bieten weiterhin Unterhaltung und Abwechslung. Nicht zuletzt sorgen das breit gefächerte Angebot an Hotels, Appartements oder familiären Privatunterkünften sowie das kulinarische Angebot in den vielen Gastronomien dafür, dass sich der Gast hier rundherum wohl fühlen kann.

Wer ein wenig Ruhe in bewaldeter Umgebung sucht, der findet dieses im Nordperd, einer Landzunge, die weit in die Ostsee hineinragt. Selbstverständlich darf eine Fahrt mit dem berühmten „Rasenden Roland“ – der Schmalspurbahn, die hier zwischen Göhren und Lauterbach unterwegs ist – nicht fehlen. Mehrere Unternehmen bieten zudem Schifffahrten – beispielsweise zu den bekannten Kreidefelsen – an. Ausflüge in andere – nahe gelegene – (Kur)Orte wie Binz, Sassnitz, Sellin oder Baabe sind aufgrund der guten Infrastruktur ebenfalls kein Problem.

Wann aber fährt man nun am besten nach Göhren? Diese Frage ist ganz leicht mit „immer“ zu beantworten. Wer ein reichhaltiges Angebot nebst warmem Wetter sucht und Menschenmengen nicht scheut, der sollte im Sommer anreisen. Sonne und Ruhe findet man hingegen während der restlichen Zeit des Jahres.

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